Der Callboy und das Landei

 

Das erste Buch der Bündner Autorin Monika Thöny in einer 2., überarbeiteten Auflage

CHF 18.00

Der Zürcher Alexander Hollenstein ist attraktiv, smart und verdient sich als Callboy eine goldene Nase. Eines Tages klingelt sein Telefon. Lena Waldburger, ein Bündner Landei, bucht Alex‘ Begleitservice für ein Geschäftsessen, um den ständigen Avancen ihres Chefs zu entkommen. Der erfahrene Gigolo verliebt sich Hals über Kopf in das Mädchen mit den eisblauen Augen und bringt Lenas Zukunftsplanung gehörig ins Wanken.

Eine nicht alltägliche Romanze, gepaart mit Hühnereiern, Dörfligeist und einer intriganten Businessfrau, die ihren Callboy nicht freiwillig an die Liebe abtritt, sorgen für jede Menge Unruhe in den Bündner Bergen. Alex und Lena stellen sich immer wieder die Frage, ob sich Amors Pfeil tatsächlich verirrt hat.

1 Bewertung für Der Callboy und das Landei

  1. Tanya Cintract

    Lena, eine junge Journalistin aus Graubünden, träumt von der ewigen Liebe und möchte definitiv einen anderen Mann an ihrer Seite als ihren zwar netten, aber auch ziemlich langweiligen Chef. Da dieser ständig um sie wirbt, greift sie zu einem drastischen Mittel: zum Geschäftsessen begleitet sie Alexander, ein Callboy aus Zürich. Dieser sieht nicht nur gut aus, hat gute Manieren und ist mit Leib und Seele Callboy – er verliebt sich auch sofort in Lena, welche ihm ebenfalls zugetan ist. Da ihre Umwelt alles andere als offen für ungewöhnliche Beziehungen ist, stecken die beiden im Handumdrehen in einem Gewirr aus Intrigen, Sabotageakten, Lügen und wollen doch eigentlich nur herausfinden, ob Amors Pfeil in den richtigen Herzen gelandet ist.

    Dieser Roman ist unterhaltsam und temporeich geschrieben, spiegelt die ländliche Bevölkerung vielleicht leicht übertrieben wider und gibt einen guten Einblick ins Leben eines erfolgreichen Callboys. Damit zeigt der Roman eine Seite des käuflichen Sex’ auf, über die man sonst selten spricht. Die Gegensätze zwischen Stadt und Land sind mit Zürich und Scharans glaubhaft skizziert und ganz nebenbei erfährt der Leser viel Interessantes aus der Region Viamala. Es gibt viele Wendungen und Umwege, bevor das Happy End ansteht. Obwohl die Figuren sehr detailliert dargestellt werden, sind einige überzeichnet, zum Beispiel Alexanders Freund Rafi oder auch Ines, die harte Geschäftsfrau. Da man aber an gewissen Stellen einfach laut lachen «muss» und die Lektüre nie langfädig wird, bietet sie gute Unterhaltung, zum Beispiel irgendwo am Strand oder in den Bündner Bergen.

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